
Passend zu den kürzer werdenden Tagen, den sinkenden Temperaturen und dem Endspurt Richtung Weihnachten habe ich ein tolles Rezept: Julebrod oder auch Julebrød.
Julebrod ist ein traditionelles skandinavisches Weihnachtsbrot, das aus einem süßen Hefeteig, verfeinert mit Kardamom und Rosinen, gebacken wird.
Dieses Rezept ist super unkompliziert und tatsächlich deutlich schneller zubereitet als ein Hefezopf, da man lediglich ein Brot formt anstatt Teigstränge flechten muss :).
Kardamom – die Spezialzutat
Eine besondere Rolle spielt bei diesem Julebrod der Kardamom, der in der skandinavischen Küche eine viel größere Bedeutung hat als bei uns. Das Gewürz bringt eine warme, leicht frische Note mit, die perfekt zu Hefegebäck und winterlichen Rezepten passt.
In Norwegen gehört Kardamom fast schon selbstverständlich in Weihnachtsbrote und -kuchen und verleiht ihnen ihren charakteristischen Duft. Wer Kardamom bisher nur sparsam verwendet hat, wird überrascht sein, wie gut er mit süßem Teig harmoniert.
Julebrod Rezept Idee
In diesem Beitrag zeige ich euch Schritt für Schritt, wie dieses winterliche Julebrod gelingt. Das Rezept ist an die Vorlage von Trines Matblogg angelehnt, aber ich habe eine vegane Version daraus gemacht und die Menge der Rosinen etwas reduziert. Das Ergebnis kann sich absolut sehen – und noch besser genießen – lassen: ein weiches, aromatisches Brot, das auf jedem Kuchen- oder Brunchtisch eine gute Figur macht.
Entstanden ist die Idee für dieses Rezept durch das Event „Synchronbacken“, das alle zwei Monate von Zorra (Kochtopf) organisiert wird. Dabei backen alle Teilnehmenden – vom Backanfänger bis zum Profi – gleichzeitig nach einem vorgegebenen Rezept. Der Spaß steht dabei ganz klar im Mittelpunkt. Für mich ist das Synchronbacken eine wunderbare Gelegenheit, neue und oft noch unbekannte Rezepte auszuprobieren und den eigenen kulinarischen Horizont zu erweitern.
Meiner Meinung nach ist das Synchronbacken eine gute Möglichkeit neue (oftmals unbekannte) Rezepte auszuprobieren und kennen zu lernen.


Aufbewahrung des Gebäcks
Damit das Julebrod lange weich und saftig bleibt, lohnt sich eine richtige Aufbewahrung. Wie bei den meisten Hefegebäcken trocknet es an der Luft schnell aus, daher bewahrt man es am besten gut verpackt in einer luftdichten Dose oder einem Gefrierbeutel auf.
So hält es sich zwei bis drei Tage problemlos frisch. Wer das Brot länger aufbewahren möchte, kann es auch in Scheiben einfrieren und bei Bedarf kurz auftoasten – so schmeckt es fast wie frisch gebacken.
Das wird für das Julebrod benötigt:

Zutaten
Für den Teig
- 500 g Weizenmehl (Typ 405)
- 250 g Pflanzenmilch
- 70 g Margarine
- 50 g Zucker
- 1 Tl Kardamom
- 7 g Hefe
- 70 g Rosinen
Zum Bestreichen
- 4 El Pflanzenmilch
- ¼ Tl Agavendicksaft

Schritt 1 – Teig zubereiten & gehen lassen
Die Rosinen mit Wasser bedecken und für 15 Minuten einweichen.
In der Zwischenzeit die Hefe mit dem Zucker in lauwarmer Milch auflösen.
Alle anderen Zutaten (bis auf die Rosinen) hinzufügen und grob untereinander kneten.
Das Wasser der Rosinen abschütten und diese leicht ausdrücken. Zum Teig hinzufügen.
Nun alle Zutaten zu einem elastischen Teig kneten.
Mindestens 3 Stunden abgedeckt gehen lassen.
Tipp: Über Nacht gehen lassen und am nächsten Morgen verarbeiten.

Schritt 2 – Brote formen
Den Teig in zwei Teile teilen.
Jedes der zwei Teile rund schleifen und zu einem ovalen Brot formen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Abermals abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen.

Schritt 3 – Hefebrot backen
Den Backofen vorheizen:
Umluft 180°C.
In der Zwischenzeit die 4 El Pflanzenmilch erwärmen und mit dem Agavendicksaft mischen.
Die Brote großzügig bestreichen und mit einem Messer einschneiden.
Die Julebrote für ca. 20 – 25 Minuten goldbraun backen.
Nach dem Backen auf einem Abkühlgitter auskühlen lassen.

Guten Appetit!
Und da es sich um ein Synchronbacken handelt, empfehle ich euch einen Blick auf die Resultate der anderen Teilnehmer:
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Bettina von homemade & baked
Simone von zimtkringel
Britta von Backmaedchen 1967
Petra von genusswerke
Caroline von Linal’s Backhimmel
Sylvia von Brotwein
Sabine von Einfach Kochen und Mehr
Friederike von Fliederbaum
Tina von Küchenmomente
Tamara von Cake, Cookies and more
Tanja von Schlundis
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Laura von Aus Lauras Küche
Nadja von Little Kitchen and more
Bianca von ELBCUISINE
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Du hast deine Brote sehr schön eingeschnitten, das gefällt mir super.
Dankeschön 🙂
Oh, deine Julebrød schauen auch so toll aus! Das Einschneiden muss ich beim nächsten Mal auch ausprobieren 🙂
Liebe Grüße
Caroline
Das ist ja toll – dankeschön!
Eine wunderschöne Backfarbe und Einschnitte hat dein Julebrød! Die hast du wirklich perfekt hinbekommen. Ich bin begeistert!
Liebe Grüße,
Tina
Lieben Dank dir!
Die sehen ja toll aus deine Weihnachtsbrote, ich bin gerade ganz verliebt und die Einschnitte sind dir wirklich gut gelungen.
Liebe Grüße
Britta
Oh danke 🙂
Deine Julekake sehen aus wie gemalt! Danke fürs Mitbacken.
Danke dir!
So eine schöne Idee mit dem asymmetrischen Einschneiden! Das sieht richtig toll aus.
Liebe Grüße
Laura
Dankeschön 🙂
toll eingeschnitten. Das gefällt mir richtig gut. Liebe Grüsse Nadja
Dankeschön!
Liebe Désirée,
so hübsch eingeschnitten hast du dein Brot, es sieht so lecker aus! Ganz liebe Grüße, Bianca
Danke 🙂
Deine Brote sehen einfach toll aus! Lass es Dir schmecken.
Viele Grüße Sylvia
Danke danke 🙂