
In diesem Beitrag stelle ich euch ein unfassbar leckeres Rezept für einen saftigen und veganen Bananenkuchen bzw. Bananenbrot vor, das ganz ohne komplizierte Zutaten auskommt.
Viele Rezepte scheitern am richtigen Verhältnis, wodurch das Ergebnis oft zu trocken wird – aber diese Version hier ist durch die Kombination aus reifen Bananen, feinen Haferflocken und genau der richtigen Menge Mehl absolut perfekt und saftig.
Es ist die ideale Lösung, um überreife Bananen zu verwerten und in einen schnellen, pflanzlichen Snack zu verwandeln.
Je reifer umso besser
Der wichtigste Faktor für die Süße und Saftigkeit sind die Bananen selbst.
Benutze für dieses Rezept keine gelben, makellosen Bananen, sondern die, die schon braun werden.
Je mehr braune Punkte die Schale hat, desto höher ist der Zuckeranteil und desto intensiver wird das Aroma. Wenn die Bananen fast schon von selbst aus der Schale rutschen, sind sie perfekt – sie sorgen nicht nur für den Geschmack, sondern ersetzen im Teig auch einen Teil der Bindung, die sonst Eier übernehmen würden.
Haferflocken als Nuss-Ersatz
In diesem Rezept ersetze ich gemahlene Nüsse komplett durch feine Haferflocken.
Das hat zwei große Vorteile: Zum einen ist das Bananenbrot dadurch absolut allergiefreundlich und auch für Schulen oder Kindergärten geeignet, in denen Nüsse oft tabu sind.
Zum anderen geben die Flocken dem Brot einen tollen Biss und eine angenehme Sättigung, ohne es zu schwer zu machen.
Wichtig ist feine Haferflocken zu verwenden. Grobe bleiben manchmal auch nach dem Backen etwas „stückiger“.
Etwas Abwechslung im Teig
Das Grundrezept funktioniert super, lässt sich aber mit minimalem Aufwand variieren. Wenn ihr Lust auf ein Upgrade habt, probiert diese Varianten:
/ Schokolade: 50 g zartbittere Schokodrops oder 30g Kakaopulver unter den Teig heben.
/ Crunch-Faktor: Eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Erdnüsse einarbeiten.
/ Frucht-Kick: Eine Handvoll Blaubeeren (frisch oder TK) vorsichtig unterheben.


Perfekte Aufstriche aufs Bananenbrot
Das Bananenbrot schmeckt pur schon hervorragend, aber so richtig gut wird es erst mit dem richtigen Belag. Mein absoluter Favorit ist eine dicke Schicht Erdnussmus – die Kombination aus Banane und Erdnuss ist unschlagbar. Wer es lieber schokoladig mag, greift zu einer veganen Zartbittercreme. Durch die kompakte, saftige Struktur des Brotes weicht es nicht sofort durch, sondern bildet die perfekte Unterlage für eure Lieblings-Aufstriche.
Das wird für das Bananenbrot benötigt:

Zutaten
- 180 g Mehl (405)
- 110 g Haferflocken (fein)
- 50 g Zucker
- 100 g Margarine
- 40 g Hafermilch
- 2 El Sojamehl
- 1 Pck Backpulver
- 3 reife Bananen

Schritt 1
Den Backofen vorheizen:
Umluft 170°C.
Zwei der drei Bananen mit Hilfe einer Gabel zerdrücken.

Schritt 2
Alle Zutaten (bis auf die letzte Banane) mischen und zu einem weichen Teig kneten.
Die Teigmasse in eine gefettete Auflaufform geben.
Die dritte Banane schälen und halbieren.
Beide Teile mit der Schnittfläche nach oben in den Teig drücken.
Das Bananenbrot für ca. 50 Minuten goldbraun backen.
Tipp: um sicherzugehen, dass das Hefegebäck fertig durchgebacken ist, wird die altbewährte Stäbchenprobe gemacht.
Hierfür mit einem Zahnstocher oder einem längeren Holzspieß nach Ablauf der Zeit in den Teig stechen. Sollte noch Teig am Zahnstocher haften bleiben, ist das Gebäck noch nicht fertig gebacken und benötigt weitere Backzeit.

Guten Appetit!
Zum Bananenbrot passt super gut Erdnussbutter.
Wenn ihr Lust habt, eure eigene zu machen, dann haltet euch an mein Erdnussbutter-Rezept. In blitzschnellen 5 Minuten habt ihr diese fertig gezaubert 🙂